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20.08.2012

Horror-Benzinpreise können Flüssiggaspreisentwicklung nichts an

Das Statistische Bundesamt stell fest: Die Flüssiggaspreisentwicklung sinkt, während die Preise für Benzin, Diesel und Heizöl nach oben schnellen. Wer sich derzeit über Durchschnittspreise für den Liter Superbenzin von 1,69 Euro und für Diesel bei 1,55 Euro ärgert, findet im aufstrebenden Flüssiggas eine wirkliche Alternative.

Im Juli 2012 lagen die Flüssiggaspreise um 5,2 Prozent niedriger als im Juli 2011, meldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bei der Bekanntgabe des Erzeugerpreisindexes am 17. August 2012. Die Benzinpreise kletterten im gleichen Zeitraum um 3,2 Prozent, Heizöl wurde um 5,9 Prozent teurer. Bei der Dieselpreisentwicklung gab es auf Jahressicht ein Plus von 2,4 Prozent.

In den vergangenen Tagen sind mit den Temperaturen nur die Benzin- und Dieselpreise gestiegen. Die Autogaspreisentwicklung zog nicht mit. Der Literpreis für LPG Autogas liegt im Bundesdurchschnitt weiterhin bei 0,77 Euro, wie eine Abfrage auf autogasvergleich.de zeigt. Am günstigsten ist es im nordrhein-westfälischen Minden (PLZ: 32423) mit 0,56 Euro. Im bayerischen Feucht (PLZ 90537) kostet LPG 0,94 Euro je Liter.

Bei der monatlichen Teuerung hat die Flüssiggaspreisentwicklung noch weiter die Nase vorn. So kostete Flüssiggas als Kraft- oder Brennstoff im Juli 2012 um 10,1 Prozent weniger als Juni 2012, schreiben die Statistiker. Heizöl verteuerte sich um 6,0 Prozent, Diesel um 2,7 Prozent und Benzin um 1,6 Prozent.

Die Mineralölkonzerne stehen im Verdacht die Benzin- und Dieselpreise zu manipulieren. Der Anstieg der letzten Tage ist nicht auf steigende Rohölnotierungen zurückführen. „An Wochenenden mit viel Reiseverkehr steigt die Nachfrage an Tankstellen an, und das nutzen die Mineralölkonzerne natürlich auch für Preisaufschläge. Das war bisher immer so“, zitiert Spiegel-Online den Kraftstoffexperte des ADAC, Jürgen Albrecht.